Verkehrserziehungstag beim Nordstadtkrankenhaus

Verkehrserziehungstag  am 27. September 2017
in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Region Hannover und unserer Kontaktbeamtin

Der Schulweg vieler unserer Schülerinnen und Schüler führt am Nordstadtkrankenhaus vorbei. Leider kam es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen, die besonders den KRH-Fahrern große Sorgen bereiteten.

Unsere Schülerinnen und Schüler

  • benutzten die Auffahrt der Notfallrettungsfahrzeuge als Spielfläche,
  • turnten am Geländer der Mauer neben der Rettungsauffahrt und
  • liefen auf der Rampe des Wirtschaftshofes hin und her.

Gemeinsam mit Frau Meyer (Gefahrgutbeauftrage des KRH), Herrn Wolf (Direktorium KRH), Herrn Löscher (Fuhrparkleiter KRH), Herrn Neugebauer ((Notaufnahme KRH) und Frau Mock-Steiner (Kontaktbeamtin) planten Frau Bintig (Fachschaft Sachunterricht) und ich einen Verkehrsübungstag, der unsere Schülerinnen und Schüler für die Gefahren sensibilisieren sollte.

An dieser Stelle danken wir ganz herzlich für die Aufmerksamkeit  und Besorgnis der LKW- und Krankenwagenfahrer, die diesen Tag „ins Rollen gebracht“ haben, Frau Meyer, die ihn initiierte und Herrn Wolf, dem dieser Ortstermin sehr wichtig war!

Frau Mock-Steiner, unserer 😊 Kontaktbeamtin, danken wir herzlich, dass sie wieder einmal Zeit für uns und unser Anliegen hatte.

Natürlich konnten wir nicht die gesamte Schülerschaft zu diesem Übungstag mitnehmen. So entschieden wir uns mit dem Schülerparlament (Klassensprecher/innen der 2. – 4. Klassen) und Vertreter/innen der ersten Klassen diesen Tag durchzuführen. Die teilnehmenden Kinder werden als Multiplikator/innen ihre Klassen informieren.

Gespannt gingen die Kinder mit Frau Bintig, Frau Meier und Frau Mock-Steiner zum Nordstadtkrankenhaus, das nur wenige Schritte von unserer Schule entfernt ist.

      

       

Dort warteten schon die Vertreter/innen des Krankenhauses, um die Schüler/innen zu begrüßen.

Frau Meyer und Herr Wolf wiesen eindringlich auf die Gefahrenstellen hin. Gefahrensituationen wurden von den Kindern unter Anleitung und Aufsicht nachgestellt und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

       

Das STOPP-Schild kam zur Verdeutlichung in Einsatz und auch unsere “eintrainierte“ Stopphand.

Herr Löscher ließ die Kinder im LKW Platz nehmen, so dass sie selbst erlebten, dass Kinder, die direkt vor und/oder neben dem LKW stehen, auf keinen Fall vom Fahrer gesehen werden können.

      

      

      

Spielende Kinder auf dem Wirtschaftshof spielen mit ihrem Leben!
     
Damit die Fotos authentisch wurden, benötigten wir Requisiten!

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Auch beim Rückwärtsfahren haben die Fahrer kaum eine Chance, spielende Kinder auf dem Fahrweg zu erblicken.

       

 

Herr Neugebauer machte den aufmerksam zuhörenden  Schulkindern sehr deutlich, welche Gefahren im Bereich der Notfallaufnahme bestehen. Fahrer/innen von Notfallfahrzeugen  rechnen nicht mit spielenden Kindern auf der für Fußgänger verbotenen Notfallrampe.
Manchmal kommen mehrere Einsatzfahrzeuge gleichzeitig und der Platz ist sehr beengt, so dass ein Kind schnell übersehen werden kann.

      

Auch wies Herr Neugebauer darauf hin, zu welchen Verletzungen es kommen kann, wenn am Geländer der Mauer, die sich beim Bürgersteig befindet, geturnt wird.
       

An diesem Tag wurde den anwesenden Schüler/innen sehr bewusst gemacht, in welche Gefahr sie sich auf dem Gelände des Krankenhauses begeben, wenn sie dort unerlaubterweise spielen.

Hoffentlich können sie dies ihren Mitschüler/innen ebenso verständlich machen.

Zur Unterstützung werden wir eine Fotostrecke erstellen, die die Gefahren noch einmal verdeutlicht.

Noch einmal herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Ingetraud Schlund
(Schulleiterin GS Auf dem Loh)

Bericht vom Klinikum Region Hannover